Eine häufig auftretende, aber auf keinen Fall zu unterschätzende Erkrankung ist der Baby Durchfall. Der empfindliche Organismus des Babys wird dabei angegriffen und sie können im Krankheitsverlauf in den ersten sechs Stunden 5- 10% ihres Gesamtgewichtes verlieren.
Es ist immer ratsam, bei einer Durchfallerkrankung des Babys einen Kinderarzt aufzusuchen um mögliche Ursachen und Behandlungen zu optimieren.

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Symptome bei Baby Durchfall

Üblicherweise ist der Stuhlgang der Neugeborenen immer weich und dünnflüssig. Muttermilch und Fläschen machen dabei noch einen zusätzlichen Unterschied und verändern den Stuhlgang. Weicher Stuhlgang ist jedoch immer normal. Fängt das Baby jedoch an, wässrigen und schleimigen Stuhl auszuscheiden, könnte das ein Symptom für Baby Durchfall sein. Häufig begleitetes Fieber, Appetitlosigkeit und offenbarer Gewichtsverlust deuten zusätzlich auf eine Erkrankung des Magen-Darm-Traktes hin.
Durch den Baby Durchfall hat das Baby deutlich öfter Stuhlgang als normalerweise. Außerdem ist der Windelinhalt eher sehr flüssig und gelblich bis grünlich verfärbt. Auch ein stark übelriechender und ungewöhnlicher Geruch sind wahrzunehmen.

Ursachen von Baby Durchfall

Durch eine Schädigung der Schleimhaut und Darmzotten des Magen-Darm-Traktes fließt die Nahrung schneller hindurch und der Darm ist nicht mehr in der Lage, notwendige Nährstoffe genügend aufzunehmen und verliert dabei gleichzeitig Flüssigkeit. Typische Auslöser sind dabei Viren und Bakterien oder einfache Erkältungen die durch Durchfall begleitet sind. Mögliche Ursachen sind auch Arzneimittel oder Nahrungsmittel, wie etwa übermäßiger Genuss von Obst oder Säften, die das Baby nicht verträgt. Auch mögliche schlecht gewordene oder abgelaufene Nahrungsmittel und die daraus resultierende Lebensmittelvergiftung sind möglich. In einigen Fällen sind auch Allergien die Krankheitsursache.

Maßnahmen bei einer Durchfall Erkrankung des Babys

Zuerst ist notwendig, den lebenswichtigen Flüssigkeitshaushalt des Babys zu regulieren. Durch den Baby Durchfall gehen viel Flüssigkeit und notwendige Mineralstoffe verloren. Je kleiner das Baby noch ist, desto größer ist auch die Gefahr einer Austrocknung.
Bei älteren Babys sind regelmäßige Schlucke Wasser eine gute Maßnahme. Auf schwer verträgliche und gesüßte Getränke wie Cola, Getränke mit Traubenzucker oder unverdünnte Säfte, sollten dabei verzichtet werden. Falls die Erkrankung ohne Erbrechen vorangeht, sind Nahrungsmittel wie etwa Bananen, Reis, Apfelpüree und trockenes Toast eine gute Alternative.
Um einer Austrocknung entgegen zu wirken, gibt es auch auf die Bedürfnisse des Babys speziell abgestimmte Elektrolytlösungen. In Absprache mit dem zuständigen Kinderarzt wirken die in Wasser gelösten Pulverlösungen für einen stabilen Organismus. Auch eine spezielle Nahrungszufur von spezieller Heilnahrung kommt möglicherweise in Frage. Gut wirkt dabei ein hoher Bananenanteil, sowie ein niedriger Fett-und Lactosegehalt. Die in Bananen enthaltenen Faserstoffen binden das überschüssige Wasser im Darm und führen zu einer schnelleren Genesung.

Prävention und Vorsorge bei Baby Durchfall

Eine gründliche Hygiene reduziert das Risiko einer Erkrankung an Baby Durchfall erheblich. Durch sauberes Arbeiten und Hände waschen vor der Zubereitung der Babynahrung, dem Nahrung verabreichen und Anziehen oder Wickeln des Babys lassen sich Verschmutzungen und unerwünschte Keime größtenteils beseitigen. Dazu gehört auch, auf die Sauberkeit der Fläschchen zu achten. Optimalerweise werden die gereinigten Fläschen mit Zubehör in einen Sterilisator gelegt oder in einem heißen Wasserbad ausgekocht, um die Keime abzutöten.
Um eine Durchfallerkrankung vorzubeugen, sollten zudem die übrig gebliebenen zubereiteten Nahrungsreste stets beseitigt werden und nicht erneut aufgewärmt werden.
Falls andere Familienmitglieder bereits unter einer Erkrankung mit Durchfall oder Erbrechen leiden, sollten diese in nicht zu engem Kontakt zu dem Baby stehen um eine Ansteckung zu vermeiden.
Im ersten Lebensjahr sollten Babys auch keine Kuhmilch erhalten, denn diese ist nur schwer für den kleinen Organismus verträglich.